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St. Ursula-Gymnasium Erweiterung + Umbau Arnsberg-Neheim

Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn

Baujahr: 1999-2000

Der L-förmige Hauptbaukörper wurde 1929/1930 von dem hagener Architketen Peter Wiehl als "höhere katholische Mädchenschule" für den Orden der Ursulinen in Werl errichtet. Anfang der 90-er Jahre gab das St. Ursula-Stift die Trägerschaft an das Erzbischhöfliche Generalvikariat in Paderborn ab. Steigende Schülerzahlen führten zu Planungen, die Schule zu einem allgemeinen 3-zügigen Gymnasium St. Ursula umzubauen und zu erweitern. Bedingt durch Grundstücksgröße und Topographie mußten Ergänzungsgebäude aus den 80-Jahren (Einfachsporthalle/Klassentrakt) abgebrochen werden. In mehreren Bauabschnitten wurden die Baumaßnahmen im laufenden Schulbetrieb innerhalb von zwei Jahren durchgeführt: - Erweiterung des Hauptgebäudes um einen 2-geschossigen Verwaltungs- / und Musiktrakt mit Erschließung zum unteren Schulhof - Transparentes Forum als "schulische Mitte" unter Beibehaltung der alten Fassadenstruktur - Neubau einer Zweifachsporthalle mit Technikzentrale - Erweiterung des Fachraumtrakts mit Klassenräumen - Sanierung und Umstrukturierung des Altbaus mit neuen Klassenräumen und Umbau der Kapelle - Verbindungsbrücke zwischen Altbau und Fachraumtrakt und zusätzliches Treppenhaus mit Aufzug Alle Neubauteile sind in Material und Struktur zurückhaltend aufeinander abgestimmt. Bei der Planung hatte der Erhalt der städtebaulichen Dominanz des alten Hauptbaukörpers aus den 30-er Jahren oberste Priorität. Er setzt sich nach Sanierung der Fassade auch farblich leicht von den Neubauteilen ab. Alle Eingriffe in den bauhistorischen Bestand beschränken sich aussschließlich auf eine Weiterentwicklung im Hinblick auf eine zukunftsfähige Schule.
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